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Rhea und Satchmo



Mit Rhea zusammen an der Hochzeit einer Freundin 1996.

Wie Ihr seht bin ich nicht im englischen Stil, sondern im Western - Stil geritten. Als ich ca. 18. Jahre alt war, bin ich durch einen Freund zum Westernreiten gekommen. Seither faszinierte mich dieser Reitstiel ganz besonders. Der Reitstil unterscheidet sich im wesentlichen nicht vom "normalen". Es ist mehr eine Einstellung.
Rhea ist im alter von 2 1/2 Jahren zu mir gekommen. Ausgebildet habe ich sie selber. Es hat sehr viel Zeit gekostet, aber ich habe dabei auch sehr viel gelernt über Pferde und auch über mich. Selbstverständlich hat es auch sehr viel Spass gemacht.
Ich habe auch sehr gerne mit meiner Rhea frei gearbeitet. Das heisst, ich habe Ihr ein paar Kunststücke beigebracht. Wie z. B. das Kompliment (sich verneigen), Walzer tanzen (sie dreht sich um die eigene Achse) und noch mehr in der Art. Ab und zu bin ich auch mit ihr gesprungen. Springen machte Rhea sehr viel Spass als mir, ich fühlte mich dabei nicht sehr sicher. Da ich in jungen Jahren beim Springen einen kleinen Unfall hatte. Die meiste Zeit bin ich enfach im Gelände geritten und hab die Schönheit der Natur genossen.

Im Dezember 2006 ist Rhea gestorben. Zu der Zeit weillte sie bei einer Freundin von mir in Frankreich. Sie durfte dort den ganzen Tag auf der Weide verbringen. Nach Frankreich kam sie, weil ich zu der Zeit, nach einem Umzug keine passende Box, mit Auslauf für Sie gefunden habe! Sie erkrankte dan an Boriliose (von Zecken übertragene Krankheit). Diese Krankheit führte bei Rhea zum Tod, trotz Medikamenten und guter Betreuung.

Ich werde Rhea nie vergessen!
Es wird für mich nie wieder ein Pferd wie Rhea geben!!!



Satchmo's erste Runde!
Als diese Aufnahme gemacht wurde war Satchmo gerade 2 Tage alt. Leider habe ich die Geburt verpasst und bin erst dazugekommen als er seine ersten Versuche mit aufstehen machte. Es war ein toller Moment den ich wohl nie mehr vergessen werde.
Aus Zeit- und Geldmangel ....... musste ich mich leider von Ihm trennen als er 3 Jahre alt wurde. Es hat sehr weh getan ihn wegzugeben, doch heute denke ich meist nur noch an all die schönen Stunden in denen ich beobachten konnte wie er aufwuchs.



 

 

 
   

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